Für wirksame Heilhypnosen ist eine Oase der Ruhe und Entspannung sehr unterstützend...

Medizinische Hypnose:

Hypnose als Therapieform zählt wohl zu den ältesten Behandlungsmethoden der Menschheit.

Sowohl im alten Ägypten als auch bei den Griechen war die Hypnose als heilfördernder Tempelschlaf schon bekannt. Und obwohl die Bezeichnung "Hypnose" von griechisch hypnos = Schlaf abgeleitet wird, handelt es sich beim eigentlichen Hypnosezustand keineswegs um einen Schlafzustand.

Aus meiner mittlerweile jahrzehnte-langen Erfahrung mit der Hypnose kann ich berichten, dass es sich lediglich um eine Veränderung unseres Bewusstseins handelt, die bei jedem von uns tagtäglich vorkommt.

 

 

Dieser veränderte Bewusstseinszustand, in welchem wir immer wieder (gern) abschweifen, ist kein direkter Schlaf. Vielmehr nur ein Schwebezustand zwischen Wachsein und Schlafen, in welchem der kritische Verstand seine Vorherrschaft ein wenig verliert und so das Tor zu unseren unbewussten Fähigkeiten sich öffnen kann.

Sie erleben als Patient in meiner Praxis die Hypnose als eine sehr angenehme und vertiefte Entspannung, in welchem ihr gesamtes Nervensystem zur Ruhe kommen kann und so sehr leicht positive und stärkende Vorstellungen von Ihrem Unbewußten aufgenommen werden.

Der Patient fühlt sich unmittelbar nach Beendigung der Hypnosesitzung vollkommen erfrischt und erholt  -  gestärkt an Körper, Geist und Seele.

Sie werden während der gesamten Hypnose-Sitzung hellwach bleiben, jedoch im Unterschied zum gewöhnlichen Wachsein eine angenehme innere Ruhe und tiefe Entspannung erleben.

Der therapeutische Effekt besteht aus der sogenannten "posthypnotischen" Wirkung:

Das heißt, dass insbesondere die vom Patienten angenommenen und als sehr positiv empfundenen Suggestionsvorstellungen nach der Hypnosebehandlung auf der unbewussten Ebene weiterwirken. Dadurch können erwünschte Verhaltensänderungen erzielt werden.

Bedenken Sie bitte, dass unser Unbewusstes uns stets lenkt und leitet und all unsere vegetativen Körperfunktionen wie z. B. Herzschlag, Puls und Atmung unaufhörlich überwacht - dies ohne Beteiligung des Verstandes.

All das, was unser Verstand bzw. Bewusstes dem Unbewussten jedoch eingibt, wird von ihm ohne jegliche Prüfung und Kritik aufgenommen. Das Unterbewusstsein setzt nun alles daran, die Verwirklichung des ihm "bewusst Eingegebenen (Autosuggestion)" so weit wie möglich zu erreichen.

Die Hypnosetherapie ist wissenschaftlich anerkannt und gilt als einer der wirkungsvollsten psychotherapeutischen Verfahren. 

Die Hypnose sollte stets von Fachleuten wie Ärzte, Heilpraktiker oder Psychotherapeuten ausgeübt werden, da medizinische Gegenanzeigen (Kontra-Indikationen) zu beachten sind.

 

absolute Kontraindikationen:

Endogene Psychosen, Schizophrenie und Altersdemenz.

 

Die Hypnose kann eingesetzt werden bei:

Suchtproblemen (Raucherentwöhnung/Gewichtsabnahme), Neurosen, Angstzuständen, Organneurosen, chron. Schmerzzuständen (z. B. Phantomschmerzen), vegetative Dystonie, psychosomatische Erkrankungen wie Asthma bronchiale, Ulcus ventr. und duodeni, chron. Diarrhoe, Herzneurosen und in Form eines Mentaltrainings zur Steigerung von Lern- und Sportleistungen.

 

Heilpraktiker Glenn Horn